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Pressestimmen

Spiegel online
27. Januar 2006

München - Wie hält man das aus: 17 Jahre lang, acht Monate und einen Tag. Ein Dasein, das die Zuhörer wohl keine 24 Stunden ertragen könnten. In einer engen Zelle, kalt, ohne Fenster. Mit Ratten, die nachts über den Körper huschen. Mit Kakerlaken, die sich aufs Essen stürzen. Mit Wächtern, die alle Schwarzen hassen. Mit dem Bewusstsein, dass man unschuldig ist, verraten, geopfert, arm und ohne Beistand, dass nichts mehr auf einen wartet außer dem Tod? Wird man da nicht zumindest verrückt? Bringt man sich nicht um?
Juan Roberto Melendez erklärt seine eher einfache Strategie: "Ich musste mich an etwas halten, das höher ist als dieses System - an unseren Schöpfer. Ich musste zurückkehren zu meinen Wurzeln, zu dem, was mir meine Mutter gesagt hat: 'Gott wird dir helfen, du musst ihm nur vertrauen.'"
In München startete der 54-Jährige jetzt seine Deutschland-Tournee - eine Werbetour gegen die Todesstrafe. Und für mehr Menschlichkeit, auch gegenüber Gefangenen, die schlimmste Verbrechen begangen haben.
Rund 80 Besucher - darunter viele US-Bürger - sind in die Seidlvilla in München-Schwabing gekommen. Sie haben einen gebrochenen Menschen erwartet. Doch was sie sehen, ist ein Mann, der kräftig und gesund wirkt - und nicht verbittert. Der nicht jammert, sondern erzählt. Und warnt: vor Mr. Bush, vor den amerikanischen Staatsanwälten, vor dem System der US-Justiz. [...]
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Rhein-Neckar-Zeitung
4. Februar 2006

Erschütternder Appell gegen die Todesstrafe
[...]Viel eindringlicher als jeder Firm oder Artikel wirkt der Dialog mit Juan Melendez.[...]
Melendez ist immer in Bewegung, steht selten mehr als wenige Sekunden still. Mit rauchiger Stimme spricht er in kurzen Sätzen, die er stets auf das Ende hin betont. Die weit ausladenden Bewegungen, mit denen Melendez das Gesagte illustriert, erinnern an die von Rappern. Doch das hier ist keine Fiktion, kein "Gangsta-Rap". Melendez erzählt seine Geschichte. Er erzählt sie subbjektiv und nicht zum ersten Mal, aber das tut der Eindringlichkeit seiner Botschaft keinen Abbruch.[...]
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Westfalenpost
8. Februar 2006

[...] Der Beifall will nicht enden. Es ist, als ob sich die Spannung entladen müsste, die sich bei den Jugendlichen über 90 Minuten aufgebaut hat. "Ich muss das erstmal wirken lassen", sagt Olga Schmidt. Sonst ist es ziemlich laut, wenn 500 Schüler die Aula verlassen. Diesmal ist es auffallen still.[...]
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Schwäbische Zeitung
1. Februar 2006

[...] Der Fall Melendez ist ein Paradebeispiel für das Schicksal so vieler "Underdogs" im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. [...]
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Soester Anzeiger
8. Februar 2006

[...] Tief berührt waren die Schüler, als Melendez über Schikanen des Gerichts und der Verteidigung berichtete. "Ich konnte meinen Verteidiger nicht verstehen. Er sprach kein Spanisch. Aber er klopfte auf meine Schulter, also dachte ich: Alles wird gut." [...]
Was in den Todeszellen passiert, davon haben die Schüler gestern einen lebhaften Eindruck bekommen. [...]
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Fränkische Nachrichten
3. Februar 2006

[...] Dass es viele sind, die ihm zuhören, viele junge Menschen vor allem, gibt ihm die Kraft, weiterzumachen, nicht nur für unschuldig Verurteilte, sondern gegen die Todesstrafe generell einzutreten. Wie viel Kraft ihm die Auftritte abverlangen, ist ihm nicht auf der Bühne, später aber deutlich anzumerken. [...]
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